Deckendurchbruch-Kosten: Statik, Aufwand und Preise im Überblick
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Ein Deckendurchbruch eröffnet vielfältige Möglichkeiten, offene Wohnkonzepte zu gestalten. Gleichzeitig handelt es sich bei einem Deckendurchbruch um einen kritischen Eingriff in die Statik eines Gebäudes. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein Deckendurchbruch rechtlich einwandfrei erfolgt, wie er genau abläuft und welche Kosten zu erwarten sind.
Was ist ein Deckendurchbruch?
Als Deckendurchbruch bezeichnet man die geplante Öffnung einer Geschossdecke. Der Durchbruch wird meist benötigt, um Räume zu verbinden, nachträglich eine Treppe einzubauen oder um Leitungen zu verlegen.
Bei Deckendurchbrüchen handelt es sich somit um kleinere Öffnungen für Kabelschächte oder Heizungsrohre oder um große Durchbrüche, die tief in die Tragstruktur des Gebäudes eingreifen. Wichtig ist es daher, zwischen tragenden und nicht tragenden Decken zu unterscheiden.
Woran erkennt man eine tragende Decke?
Grundsätzlich gilt: Jede Geschossdecke, die Belastungen standhalten muss, ist eine tragende Decke. Nichttragende Decken sind lediglich sogenannte abgehängte Decken oder Unterdecken/Trockenbaudecken, die unterhalb der tragenden Geschossdecke eingebracht wurden.
Nicht tragende Decken lassen sich ohne Beeinträchtigung der Gebäudestatik entfernen. Für tragende Geschossdecken müssen Sie vor dem Durchbruch sicherstellen, dass die Standsicherheit des Gebäudes gewahrt bleibt.
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Wie groß darf der Durchbruch in einer tragenden Decke sein?
Prinzipiell ist ein Deckendurchbruch in jeder Größe möglich, dies hängt jedoch von der Tragwirkung der Decke und von deren Beanspruchung ab.
Kleinere Öffnungen sind oft ohne Zusatzmaßnahmen umsetzbar, während größere Durchbrüche meist ein Ersatztragwerk (z. B. Unterzug, Stahlträger) sowie Nachweise zur Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit erfordern.
Aufwand und Faktoren: Wie läuft ein Deckendurchbruch ab?
Ein Deckendurchbruch beginnt mit der Erstellung eines statischen Gutachtens und ggf. der Beantragung einer Baugenehmigung.
Das statische Gutachten zeigt, ob und wie der Deckendurchbruch sicher umgesetzt werden kann. Es definiert, welche Materialien verwendet werden müssen und wie die Lasten abgetragen werden. Damit ist es nicht nur ein Sicherheitsnachweis, sondern auch Arbeitsanweisung für den beauftragten Fachbetrieb.
Erforderliche Genehmigungen und Absprachen vor Beginn des Deckendurchbruchs
Liegt das statische Gutachten vor, holen Sie Angebote von verschiedenen Fachfirmen ein, die den Deckendurchbruch vornehmen können.
Wohnen Sie in einem Reihenhaus, sollten Sie die geplanten Maßnahmen vorab zudem mit Ihren Nachbarn absprechen. Wollen Sie den Deckendurchbruch in einer Eigentumswohnung durchführen, muss die WEG zustimmen. Mieter dürfen bauliche Veränderungen generell nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters durchführen lassen. Bei Hochhäuser sowie größeren Mehrfamilienhäusern mit einer obersten Geschoßdecken Höhe von mehr als 7 m muss ein Prüfingenieur hinzugezogen werden, um das Bauvorhaben zu prüfen. Das verursacht zusätzliche Kosten und muss vom Bauherren beauftragt werden.
Wie lange dauert ein Deckendurchbruch?
Der eigentliche Durchbruch erfolgt meist mit Spezialtechnik wie Betonbohrern oder -sägen. Anschließend werden Stahlträger eingebaut, um die Tragfähigkeit des Gebäudes zu sichern.
Abhängig von der Art der Decke, den verwendeten Baumaterialien und der Größe des Durchbruchs können weitere Arbeiten erforderlich sein. Ergänzend müssen abschließend oft Leitungen neu verlegt und Reparaturarbeiten durchgeführt werden.
Die Dauer eines Deckendurchbruchs hängt somit von der Art der Durchführung ab. Der Durchbruch selbst kann binnen eines Tages erfolgen. Bezieht man vor- und nachbereitende Aufgaben mit ein, zieht sich ein Deckendurchbruch jedoch über mehrere Wochen hin.
Was kostet ein Deckendurchbruch?
Die Kosten für einen Deckendurchbruch variieren stark. Sie beginnen bei etwa 2.000 Euro und steigen mit zunehmender Komplexität der Durchführung.
Als Grundlage für die konkrete Berechnung der Kosten dient das statische Gutachten. Die Fachfirma kann dem Gutachten entnehmen, wie der Durchbruch erfolgen muss, und die Kosten entsprechend bewerten. Grob unterscheidet man einen
- einfachen Durchbruch ohne Eingriff in die tragende Struktur mit Kosten im unteren vierstelligen Bereich.
- anspruchsvollen Durchbruch mit lokaler Verstärkung und zusätzlicher Bewehrung mit Kosten im mittleren vierstelligen Bereich.
- komplexen Durchbruch mit Eingriff in die tragende Struktur, Einbringung von Ersatztragwerk und/oder größerem Betonabbruch, der Kosten im höheren vierstelligen oder bereits im unteren fünfstelligen Bereich verursacht.
Die Kosten für den Deckendurchbruch ergeben sich somit nicht allein aus dessen Größe. Sie resultieren auch aus dem erforderlichen Eingriff und aus Maßnahmen, die die fehlende Tragwirkung der bisherigen Geschossdecke ausgleichen.
Deckendurchbruch: gesetzliche Vorgaben zu Statik und Genehmigung
Ein Deckendurchbruch ist kein rein handwerklicher Eingriff, sondern eine bauliche Veränderung mit Einfluss auf die Standsicherheit. Deshalb gilt: Ohne statische Berechnung darf kein Durchbruch durchgeführt werden.
Ein Statiker prüft, ob und wie der Deckendurchbruch erfolgen kann, und erstellt die notwendige Tragwerksplanung. Er berechnet, wie die Lasten umgeleitet werden müssen und ob Verstärkungen nötig sind.
Benötige ich eine Baugenehmigung für den Deckendurchbruch?
Ob eine Genehmigung notwendig ist, hängt vom Einzelfall und vom Bundesland ab. Wollen Sie eine Eigentumswohnung baulich verändern, muss die WEG zustimmen, da tragende Decken zum Gemeinschaftseigentum gehören.
Darf ich selbst einen Deckendurchbruch durchführen?
Rein theoretisch dürfen Sie den Deckendurchbruch selbst durchführen. Doch müssen Sie in der Lage sein, die Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten (siehe Landesbauordnungen). Und Sie müssen über das fachliche und technische Know-how verfügen, alle Anforderungen, die sich aus dem Gutachten ergeben, umsetzen zu können.
Als Hausbesitzer haben Sie somit einen gewissen Entscheidungsspielraum. Bedenken Sie aber, dass sich Ihre Entscheidung auch auf die Sicherheit von Haus und Bewohnern sowie auf Haftungsfragen auswirkt.
Zuverlässige Planung und bezahlbare Sicherheit
Ein Deckendurchbruch ist technisch anspruchsvoll und ohne statische Prüfung daher nicht zulässig. Mit einer frühzeitigen Planung lassen sich Zeit- und Kostenfaktoren für das Gutachten reduzieren, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Als Nachweisberechtigte für Standsicherheit haben wir von econstructing.de bereits Hunderte statischer Gutachten zuverlässig und für deutschlandweite Bauprojekte erstellt. Die digitale Einreichung Ihrer Baupläne trägt dazu bei, den Prozess effizient zu gestalten, während die technische Sicherheit für alle Bewohner gewährleistet bleibt.
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